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Wildkamera mit App-Funktion

Als Besitzer mehrerer Wildkameras kann es schon einmal schwer werden den Überblick über das Jagdrevier zu behalten. Eine Wildkamera mit App-Funktion, die die Aufnahmen direkt auf das eigene Smartphone überträgt, ohne dass Du vor Ort sein musst, kann in diesem Fall ziemlich praktisch sein…

Bis jetzt ist das Angebot an besonderen Modellen, wie beispielsweise einer Wildkamera mit App-Unterstützung, eher überschaubar. Dennoch gibt es bereits einige Modelle, die sich bei bisherigen Kunden bewährt haben.

3G Wildkamera mit Fotoapp, SIM-Karte und SD-Karte

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Wie kommt das Foto auf die App?

Grundsätzlich funktioniert eine Wildkamera mit App-Funktion wie eine Wildkamera mit SIM-Karte. Vor dem Betrieb der Fotofalle wird eine aktivierte SIM-Karte in das Gerät eingelegt. Ebenso wird in der Regel ein Benutzerkonto beim Hersteller angelegt, damit die Mobilfunknummer der SIM-Karte in der Wildkamera mit deiner App verbunden werden kann. Sobald ein Foto aufgenommen wird, wird dieses per Mobilfunknetz versendet und kann mit dem zuvor verbundenen App-Account angesehen werden.

Bevor Du eine Wildkamera mit App-Funktion kaufst…

…solltest Du wissen, dass es einige Dinge zu beachten gibt. Von der Netzverfügbarkeit über Roamingkosten im Ausland oder auch das von dir genutzte Smartphone.

Das Fundament: die Netzverfügbarkeit

Damit die Wildkamera mit App-Unterstützung die erstellten Aufnahmen auch an den Server der App senden kann, wird natürlich auch ein Mobilfunknetz in deinem Waldstück benötigt. Ohne dieses können die Fotos nicht übertragen werden, sodass die zeitnahe Information über Geschehnisse im Revier weiterhin Träume bleiben.

Prüfe also, ob in deinem Revier überhaupt eine passable Mobilfunkverbindung möglich ist.

Tipp: Einige SIM-Kartenanbieter, besonders im Prepaid-Bereich, bieten dir als Kunde heutzutage die Möglichkeit verschiedene Netze ansteuern zu können. Die eingelegte Karte wird somit immer das am besten verfügbare Netz ansteuern.

Für Weltreisende: Roamingkosten im Ausland

Nicht zu vernachlässigen sind Roamingkosten, die während des Auslandsaufenthalts entstehen können. Auch wenn die Regelungen mit dem Abkommen zum 15.06.2017 in der EU etwas modernisiert und kundenfreundlicher gestaltet werden sollen, kann ein Gespräch mit dem Mobilfunkanbieter vor dem Ausflug sinnvoll sein.

Umfassende Informationen zum Roaming in der EU findest Du hier.

Für die treuen Handynutzer

Gehörst auch Du zu den treuen Smartphonenutzern, die das gute Stück nur im Falle eines Defektes austauschen? Dann solltest Du vor dem Kauf einer Wildkamera mit App-Anbindung prüfen ob dein in die Jahre gekommenes Smartphone überhaupt von der App unterstützt wird.

Dazu kannst Du dir in dem jeweiligen App-Store die App der Wildkamera anschauen und die Systemanforderungen lesen. Gerade bei beliebten Apple-Geräten, wie dem iPhone 4S, das ab iOS 9.3.5 nicht mehr aktualisiert wird, kann es durchaus vorkommen, dass die App nicht ordentlich läuft.

Es gilt also vorher ausprobieren und im schlimmsten Fall auf die App verzichten. Glücklicherweise bieten einige Hersteller von Wildkameras mit App-Funktion neben der eigentlichen Smartphone-App auch einen Mitgliederbereich auf einer Internetseite. So kannst Du im Notfall auch ohne die eigentliche App die Fotos im Netz bequem am großen PC-Bildschirm ansehen…